Über das Buch

1942. Als die Deutschen das russische Dorf Tichaja Semlja (Stille Erde) besetzen, kommen sie nicht mit Panzern und Kanonendonner, sondern mit vielen Pferden.

Bilder der Veranstaltung in Bad Fallingbostel


Deutsche und Russen wissen nichts voneinander, sind verunsichert von der Kriegspropaganda und begegnen einander misstrauisch. Schon bald erkennen sie in ihrem Gegenüber den pflügenden, den sich plagenden Bruder. Gegen die Befehle deutscher Generäle und russischer Partisanenführer lernen es deutsche Bauernsöhne, die in einer Veterinärkompanie dienen und alte Russen, als einsichtige „Feinde“ zu überleben. 18 Monate herrscht im Dorf Frieden.


Doch welcher Krieg, mit seinem Appetit auf Menschenblut und Menschenglück, kann das ungestraft dulden? Der Autor, Jahrgang 1941, schreibt über das Leben von Russen und Deutschen. Er erzählt die Geschichte zweier russischer und zweier deutscher Familien, deren Schicksale mit dem des Dorfes Tichaja Semlja auf eine erstaunliche Weise verknüpft sind.

Fernab des Schlachtenlärms und misstrauisch gegen verordnete Geschichtsbilder sucht er nach den Wurzeln von Ereignissen, die liebenswerte Menschen in erbitterte Feinde verwandelt haben und stellt die Frage, ob Deutsche und Russen alle
erforderlichen Schlussfolgerungen aus dieser Katastrophe gezogen haben. Er hat Zweifel. Jeder Krieg beginnt mit Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen, beginnt in wirren oder verblendeten Köpfen. Er beginnt dort mitten im Frieden.

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Roman Stille Erde



 

 

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